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Dem Lions Club Wolfenbüttel gehören 40 Mitglieder an, die es entsprechend den Zielen von Lions Clubs International als eine moralische Verpflichtung ansehen, sich für das soziale, kulturelle und geistig sittliche Wohl ihrer Mitmenschen einzusetzen. Sie dienen der Gemeinschaft ohne persönlichen Nutzen oder finanzielle Entschädigung.


Wir unterstützen das "Hilfswerk Lions Club Wolfenbüttel e.V." bei der Durchführung seiner Veranstaltungen
(weitere Beispiele finden Sie im Pressespiegel)

   Reiten

Der Lions Club Wolfenbüttel finanziert Reittherapieangebot für das Frauenschutzhaus Wolfenbüttel.


Bild 1: v. li.
Hanna Barnstorf-Brandes, Jörg Emmert, Anett Mehnert,
Eve Barnstorf-Brande, Andrea Reinhardt-Ziola, mit Therapiepferd „Bo“


Bild 2: v. li.
Hanna Barnstorf-Brandes, Jörg Emmert,
Eve Barnstorf-Brande, Andrea Reinhardt-Ziola,
Anett Mehnert, mit Therapiepferd „Ambra“

Das Frauenschutzhaus Wolfenbüttel wird zukünftig vom Lions Club Wolfenbüttel für ein besonderes Angebot an bedürftige Frauen und deren Kinder unterstützt. In Kooperation mit dem Reiterhof Evessen wird ein besonderes Sozialtraining mit Pferden angeboten. Hierzu überreichten der Präsident Jörg Emmert und der Pressereferent Peter Walte für den Lions Club Wolfenbüttel an die Einrichtungsleiterin des Frauenschutzhauses Andrea Reinhardt-Ziola eine Spendenzusage in Höhe von zunächst 600 €.

Ziel dieses Sozialtrainings mit Pferden ist es, den Kindern und Jugendlichen, die mit ihren Müttern aus extremen Konfliktsituationen im Frauenschutzhaus Geborgenheit suchen, in einer entspannten und ungewohnten Situation in der Berührung mit Pferden Vertrauen zu erleben und damit ihr Selbstwertgefühl zu wecken bzw. zu steigern. Viele dieser Kinder und Jugendlichen erleben die häuslichen Konflikte bzw. die Angriffe auf ihre Mütter sehr direkt und sie stellen ihre eigenen Bedürfnisse oft zurück. In der angeleiteten Begegnung der Kinder und Jugendlichen mit einem Pferd wird zunächst die Angst vor dem großen Tier überwunden. Es entwickelt sich schnell ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Kind bzw. dem Jugendlichen und dem Tier. Der Reiterhof Evessen hat bereits in mehren Durchgängen ein besonderes Konzept erprobt, das die besonderen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen für die Kinder und Jugendlichen aus dem

Frauenschutzhaus berücksichtigt. Es findet dabei kein gewöhnlicher Reitunterricht statt. Im Vordergrund der Übungen steht die emotionale Bindung zwischen dem Kind/Jugendlichen und dem Pferd. Es kommen dabei nur besonders geeignete Pferde zum Einsatz. Alle Betreuerinnen sind für diese Sozialtrainings besonders geschult. Frau Anett Menert, Sozialarbeiterin und Pferdetherapeutin, hat das Konzept „Soziales Training mit Pferden“ mit zwei Kindern und ihren Müttern über vier Termine erprobt. Sie kann von einer enormen Entwicklung im Selbstvertrauen bei den Kindern berichten, wie sich schon nach wenigen Stunden zeigte. Deshalb will der Lions Club Wolfenbüttel dieses Projekt mit seiner Spende zukünftig finanziell unterstützen.

Im Rahmen der Spendenübergabe auf dem Reiterhof Evessen stellten die Leiterin der Anlage Eve Barnstorf-Brandes und die Reittherapeutinnen Hanna Barnstorf-Brandes und Anett Mehnert das Konzept und die Therapiepferde „Bo“ und „Ambra“ vor.



 Klassenzimmer

Quelle: Wolfenbütteler Schaufenster 18.04.2021



 Rauchhaus

Quelle: wolfenbuettel.de 13.09.2020

Quelle: Wolfenbütteler Schaufenster 13.09.2020



 Frauenschutzhaus

von links: Jürgen Hunger (Lions), Bernhard Bergmann (Lions), Andrea Reinhardt-Ziola (Frauenschutzhaus), Dörthe Weddige-Degenhard (Förderverein Frauenschutzhaus)

Bernhard Bergmann (Lions), Andrea Reinhardt-Ziola (Frauenschutzhaus)

Lions Club Wolfenbüttel spendet für das Frauenschutzhaus

Über eine Sachspende im Wert von rund 1500 € konnte sich das Frauenschutzhaus Wolfenbüttel freuen. Der Lions Club Wolfenbüttel ließ auf dem Gelände des Frauenschutzhauses zwei Außenspielgeräte installieren, die den kleinen Spielplatz dort bereichern. Die Spielgeräte, eine Wippe und ein Sandkasten, wurden von einer Fachfirma geliefert und aufgebaut. Sie wurden in den letzten Tagen von den zurzeit hier wohnenden Kindern schon kräftig bespielt. Nun erfolgte die symbolische Übergabe der Spende. Dazu trafen sich Vertreter des Lions Club Wolfenbüttel und des Frauenschutzhauses - aus Gründen der Geheimhaltung des Ortes - nicht auf dem Gelände des Frauenschutzhauses, sondern in der AWO-Geschäftsstelle Wolfenbüttel.

Für den Lions Club Wolfenbüttel übergab der Lions-Pastpräsident Bernhard Bergmann die Spende an die Geschäftsführerin des Frauenschutzhauses, Frau Andrea Reinhardt‑Ziola. Für den Förderverein des Frauenschutzhauses nahm Frau Dörthe Weddige‑Degenhard an der Übergabe teil. Für den Lions Club Wolfenbüttel nahmen neben Bernhard Bergmann noch Jürgen Hunger und Peter Walte teil.

Frau Reinhadt‑Ziola und Frau Weddige‑Degenhard berichteten über die wichtige Funktion des Frauenschutzhauses, das es seit 1995 für Wolfenbüttel gibt. Hier finden Frauen Schutz und Hilfe an einem anonymen und besonders gesicherten Ort vor häuslicher Gewalt. Leider gehören für viele Frauen Misshandlungen durch den Ehemann, Lebenspartner oder Freund zum Alltag. Frauen werden getreten, geboxt, geschlagen, gewürgt, mit Gegenständen verletzt, kontrolliert, gedemütigt, beleidigt, bedroht und vergewaltigt. Das Frauenschutzhaus bietet ihnen und ihren Kindern Schutz und Hilfe, unabhängig von Nationalität, Religion, Aufenthaltsstatus, Wohn- und Lebenssituation.

Pro Jahr sehen sich ca. 60‑70 Frauen gezwungen, das Frauenschutzhaus Wolfenbüttel aufzusuchen, zum Teil mit ihren Kindern. Das Frauenschutzhaus Wolfenbüttel bietet Platz für neun Frauen und 15 Kinder, die sich gleichzeitig hier aufhalten können. Sollte phasenweise die Kapazität nicht ausreichend sein, werden schutzsuchende Frauen nicht abgewiesen, sondern in Nachbarhäuser vermittelt. Frau Reinhardt‑Ziola und Frau Weddige‑Degenhard freuen sich sehr über die Spende des Lions Club Wolfenbüttel, mit der der kleine Spielplatz im Außenbereich des Frauenschutzhauses für die Kinder attraktiver gemacht werden konnte. Nach dem nun schon sehr schönen Spielplatz für die kleineren Kinder soll als nächstes Projekt für die älteren Kinder ein Hobbyraum gestaltet werden. Auch hier hofft man auf Spenden.